Baustartfest im Depot Deutweg: Geschichte trifft Zukunft

Wo früher in Winterthur Trams und Busse ein- und ausfuhren, entsteht ein neues Stück Quartier. Rund 300 Personen haben am 24. September gemeinsam den Baustart des Depot Deutweg gefeiert. Mit dabei waren Nachbar:innen aus dem Quartier und weitere Interessierte, Vertreter:innen der Stadt sowie Projektbeteiligte.

Voraussichtlich bis Mitte 2029 entstehen auf dem Areal 133 Genossenschaftswohnungen, Ateliers und Geschäftsräume sowie neue Angebote für das Quartier. Das Grundstück bleibt im Besitz der Stadt Winterthur und wird von der GWG, der Gaiwo und der Talgut Genossenschaft im Baurecht übernommen. Die GWG baut 44 Wohnungen, die Gaiwo 51 und die Talgut 38.

Gemeinsam den Baustart feiern

Für das Baustartfest wurden die Tore der historischen Urhalle geöffnet. Ein Akkordeonist sorgte für Musik, es gab Hot Dogs, Früchte der Saison und erfrischende Getränke. An vier Projektständen konnten sich die Gäste über die künftigen Wohnungen, das Zusammenleben, die Architektur und weitere Aspekte des Projekts informieren und mit den Projektbeteiligten ins Gespräch kommen.

Stadträtin Christa Meier überbrachte das Grusswort der Stadt und Vertreter:innen der drei Genossenschaften gaben Einblicke in das Projekt. Und während sich die Erwachsenen mit Plänen, Modellen und dem Bauprojekt beschäftigten, gab es für die vielen anwesenden Kinder beim Winterthurer Spielbus einiges zu entdecken. 

Erstmals wurden am am Fest auch die Visualisierungen des Projekts gezeigt. Sie geben einen Eindruck davon, wie der künftige Depotplatz, die Urhalle, der Gartenhof und eine der beiden Erschliessungsgassen aussehen werden.

Geschichte bleibt sichtbar

Schon von weitem ist der rote Kran auf dem Areal des Busdepot Deutweg zu sehen. Im Sommer 2026 haben die Bauarbeiten begonnen. Dem Baustart gingen viele Jahre der Planung voraus. Dabei spielten der Erhalt und die Weiterentwicklung der historischen Bauten eine wichtige Rolle.

Heute entsteht daraus etwas Neues: Geschützte Teile wie die Urhalle und der Vorplatz bleiben erhalten und werden Teil der neuen Siedlung. Die Urhalle soll künftig mit Gewerbe und weiteren Nutzungen zu einem offenen Ort für das ganze Quartier werden.

Wie gross das Interesse daran ist, zeigte sich am Fest: Die Gäste fragten nach Wohnungen und Mieten, nach Ateliers und Gewerberäumen und nach den Angeboten fürs Quartier. Bis zum Bezug dauert es noch etwas. Wer über die nächsten Schritte und den späteren Vermietungsstart informiert bleiben möchte, kann den Newsletter des Depot Deutweg abonnieren.

Mehr Informationen zum Bauprojekt

Depot Deutweg (Winterthur)

Das ehemalige Busdepot wird zum Quartiertreffpunkt und zum neuen Zuhause für 133 Haushalte. Es entstehen bis 2029 Klein-, Familien- und Alterswohnungen – gebaut von drei Genossenschaften.