Zeughausareal West in Uster: Wir suchen das beste Projekt

Auf dem Zeughausareal West in Uster wird
die GWG rund 180 neue Wohnungen bauen.
Neun Planungsteams werden Vorschläge
für ein Projekt ausarbeiten, das zum Ort,
zur GWG und zu den Menschen passt, die
dort ein Zuhause finden werden.

Im Frühling 2025 konnte die GWG mit der Stadt Uster einen Unterbaurechtsvertrag über das Zeughausareal West in Uster abschliessen. Seitdem ist viel gelaufen. Im August 2025 übernahm die GWG die Bewirtschaftung des Areals. Dort sind im Moment verschiedene Zwischennutzungen eingemietet, wie zum Beispiel der städtische Jugendtreff, Bandräume, ein Box- und ein Ruderclub.

Grosse Auslegeordnung für den Architekturwettbewerb

Gleichzeitig liefen verschiedene Abklärungen und Gespräche. Die bestehenden Gebäude wurden aufgenommen, Lärmgutachten eingeholt und ein Anlass mit den Nachbar:innen gemacht. Zudem setzten wir uns intensiv damit auseinander, was auf dem Areal entstehen soll. Diese Auslegeordnung bildete die Grundlage für die Ausschreibung des Architekturwettbewerbs im März 2026.

Ein belebtes und zentrales Areal

Das Zeughausareal bietet eine spannende Ausgangslage. Es liegt zentral, wenige Gehminuten von Bahnhof und Einkaufszentren entfernt. Im Teil Ost, gleich daneben, baut die Stadt Uster in den kommenden Jahren ein Kultur- und Begegnungszentrum mit Veranstaltungssälen, Restaurant und Kino.

Interessierte Nachbar:innen und Areal-Nutzer:innen diskutieren an der Dialogveranstaltung über den Gestaltungsplan das Areals. Bild: Paul Boekhout

Es entstehen rund 180 neue Wohnungen

Auf dem Arealteil der GWG stehen zwei denkmalgeschützte Zeughäuser, die in Zukunft neu genutzt werden. Dazwischen kann die GWG fünf Häuser mit bis zu sieben Geschossen bauen. Weil es in der Schweiz immer mehr Ein- und Zwei-Personen-Haushalte gibt, wird die GWG auf dem Zeughausareal einen grossen Anteil Kleinwohnungen bauen. So können dort rund 180 neue Wohnungen entstehen.

Gästezimmer und ein Fitnessraum ergänzen das Wohnen

Zusätzlich dazu gibt es Gewerberäume, einen grünen Innenhof und viel Platz für gemeinschaftliche Nutzungen. Damit es den Bewohner:innen trotz der kompakten Wohnfläche an nichts fehlt, wird die GWG auf dem Zeughausareal zum Beispiel Gemeinschaftsräume, Gästezimmer, einen Fitnessraum oder eine Werkstatt einrichten. Die Siedlung soll ein lebendiges Zuhause für die unterschiedlichsten Menschen werden.

Die Teilnehmer:innen der Dialogveranstaltung konnten alle ihre Ideen zur Angebotsgestaltung auf dem künftigen Zeughausareal West einbringen. Bild: Paul Boekhout

Und so geht es weiter

Bis im Dezember 2026 werden neun Planer:innenteams ein Projekt ausarbeiten. Eine Jury, bestehend aus Vertreter:innen der GWG und externen Fachleuten, entscheidet, welches Projekt am besten zum Ort und zur GWG passt. Anschliessend folgen die Bauprojektphase und die Baueingabe. Der frühestmögliche Bezugstermin für die Wohnungen ist 2031.